Willi Hartung - Happy Landing

Willi Hartung - Happy Landing

Letzte Werke aus dem Nachlass

Wir schätzen uns glücklich die letzten verkäuflichen Werke aus dem Nachlass von Willi Hartung präsentieren zu können.
Wir durften ein Konvolut von feinen Aquarellen und eine Bleistiftzeichnung übernehmen.

Das Staunen ist der Schlüssel zum Oeuvre von Willi Hartung .

Auch wenn seine Lebensdaten (geboren 1915 in Zürich - verstorben in Sternenberg, Kanton Zürich, 1987) eher ein statisches Leben vermitteln, so darf man bereits hier staunen. Unzählige Reisen und Malaufenthalte reihen sich fast jedes Jahr wie eine Perlenkette aneinander. Angefangen über die ersten Reisen in der Schweiz, kamen schon früh Reisen nach Paris und nach Italien hinzu. Aber auch Deutschland, Südfrankreich, Griechenland und Spanien; natürlich dann auch die USA, Mexiko, Guatemala, Sri Lanka, Tunesien, Neuseeland, Australien und die Fidschi-Inseln werden von ihm besucht. Und immer dabei sind seine Malutensilien. Die Welt ist sein Atelier.

So erstaunt es auch nicht, dass in diesem Konvolut Werke nachweislich dabei sind, die in Frankreich, Italien und in Amerika entstanden sind.

Das pulsierende Grossstadtleben ist Thema von zwei Arbeiten. In beiden Werken sind verspielt auch Wörter eingefügt, die nicht nur viel über den Gemütszustand von Willi Hartung berichten, sondern auch aufzeigen das nicht nur Natur- und Kunsteindrücke in seine Werke eingeflossen sind, sondern auch urbane Themen (Leuchtreklametafeln, Freiheitsstatute von Amerika, Wolkenkratzer).

"Happy Landing" , ein grossformatiges Aquarell von 1967, das nach seiner 7-tägigen Meerfahrt bei der Ankunft in New York entstanden sein dürfte, gibt ein faszinierendes Zeugnis davon ab. Oder das bezaubern kleine Aquarell "Happy / Go / Lucky" wo verspielt verschiedene Ebenen ineinandergreifen.

1957 entstand das Aquarell "Sonnenaufgang in Agay" (Côte d'Azur, Frankreich), wo sich auch luftig leicht ein dampfender Zug in die vibrierende Landschaft einfügt.

Die einzige Blei- und Farbstiftzeichnung, welche neu den Weg zu uns gefunden hat, ist in Italien entstanden ( Weinbauer / Bauern in der Toskana, um 1952 ).

Wir können ihm für seine Bildvisionen nur dankbar sein. Sie offenbaren, was wir leicht übersehen: das blosse Wunder des Daseins.